Fleurop

Fragen? Anregungen?
Wir sind für Sie da!

Weihnachten rund um die Welt

Die gezeigten Werkstücke setzen sich aus besonderen Blüten zusammen, die entweder durch ihre ursprüngliche Herkunft oder durch Anbautraditionen einem jeweiligen Land zugeordnet werden können.

Weihnachten wird auf der ganzen Welt zelebriert - in hunderten Ländern und Sprachen - mit vielen verschiedenen Traditionen und Bräuchen. Auch Blumen und Pflanzen gehören nahezu weltweit zum Weihnachtsfest. Die Namen der Sträuße sind die Übersetzung der jeweiligen Landessprache für "Frohe Weihnachten". Mit einem leichten Augenzwinkern stellen wir auch Sträuße von Ländern vor, in denen das Fest keine Tradition hat. 

Norwegen

Some description

 "God jul!“ 
- Weihnachten in Norwegen

In Norwegen kann man mit etwas Glück in den Sommermonaten dem gelben Frauenschuh in der freien Natur begegnen, der zur Familie der Orchideen gehört. Die Floristen von Fleurop kombinieren den gelben Frauenschuh mit typischen Zapfen und Moosen der norwegischen Tundren-Vegetation zu einem weihnachtlichen Blumenstrauß. Erfreuen Sie sich an einem lange haltbaren Werkstück für Skandinavien-Fans.

Kurz vor Weihnachten findet in Norwegen das sogenannte Julbord, ein großes betriebliches Weihnachtsbuffet, statt. In eleganter Kleidung trifft man sich, um die feinen Speisen und Getränke gemeinsam zu genießen. Am 24. Dezember, nachdem die Geschäfte nachmittags geschlossen haben, kommen Familie und Freunde in gemütlicher Atmosphäre zusammen.  Das traditionelle Festmahl besteht aus Schweine- oder Lammrippchen, als Beilage werden Kartoffeln, norwegisches Sauerkraut sowie Steckrüben serviert. 

 

Mexiko

Some description

"Feliz Navidad!“
- Weihnachten in Mexiko

Der Weihnachtsstern ist ein immergrüner Strauch mit auffälligen roten Hochblättern. Er stammt aus den tropischen Laubwäldern Mittel- und Südamerikas und wurde dort wegen seiner Farben auch "Blume der Heiligen Nacht" genannt. Die Azteken nannten den Strauch "Cuetlaxochitl" – Lederblume. Angeblich war sie die Lieblingspflanze des Azteken-Herrschers Moctezuma II. In Europa verbreitete sich die exotische Pflanze zunehmend, nachdem Alexander von Humboldt 1804 einige Exemplare von seiner Amerikareise mitgebracht hatte. Erst hierzulanden bekam sie den Namen "Weihnachtsstern". Seitdem prägt dieser mit seinen Rot-Tönen die Weihnachtsdekorationen auf der ganzen Welt. 

Die Mexikaner beginnen die Weihnachtsfeierlichkeiten bereits am 16. Dezember mit den  neuntägigen Posadas, die an die Suche Marias und Josephs nach einer Herberge erinnern sollen.  Jeder Tag bis zum eigentlichen Weihnachtsfest am 25. Dezember symbolisiert einen Monat der Schwangerschaft Marias. Ähnlich den katholischen Sternsingern ziehen in dieser Zeit vielerorts Gruppen in ihren Nachbarschaften von Haus zu Haus, als seien sie auf der Suche nach Unterkunft und Verpflegung. Nachbarn laden sie in ihr Haus ein, es wird eine mit Süßigkeiten gefüllte Piñata aus Pappmaschee zerschlagen, und man trinkt Ponche, eine Art heißer Bowle mit typischen mexikanischen Früchten.

 

Philippinen

Some description

"Maligayang Pasko“
- Weihnachten auf den Philippinen

Phalaenopsis-Orchideen haben ihren Ursprung auf den Philippinen und in Indonesien, wobei das Verbreitungsgebiet auch Bhutan, Taiwan, Südchina und Malaysia einschließt. Aus diesem Grund werden sie auch Malaienblumen genannt. Die Floristen von Fleurop überraschen Sie mit einem Strauß aus dem südostasiatischen Raum, der exotisch anmutet und doch in weihnachtlicher Tradition steht.

Die Philippinen kennen die weltweit längste Weihnachtszeit mit katholischer Prägung. Die Vorbereitungen für die Festwochen starten bereits im September. Die eigentlichen Feiern beginnen traditionell mit einer Novene, den neun Tagen ab dem 16. Dezember, an denen Abendmessen gefeiert werden, die auch als „Gabenmessen“ bekannt sind. Am Abend des 24. Dezembers, der "Noche Buena" (aus dem Spanischen übernommen), wird nach dem Besuch der Mitternachtsmesse im Kreis der Familie ein reichhaltiges Weihnachtsessen aufgetischt. Typische Speisen sind "Lechon" (gebratenes Schwein), "Pancit" (ein Nudelgericht), Reiskuchen und "Lumpia" (Fleischröllchen). Hierzu werden Getränke wie Bier, Rum und andere Spirituosen angeboten. Viele Familien feiern die Nacht auf den 25. Dezember durch.

 

Frankreich

Some description

"Joyeux Noël
- Weihnachten in Frankreich

Im Winter die Freude an der Natur ins Haus holen - das geht am wirksamsten mit einem Strauß herrlich frischer Frühlingsblüher, wie beispielsweise Anemonen. Die besonders beliebte Anemone coronaria hat ihren Ursprung im gesamten Mittelmeerraum, vor allem in Frankreich.  Auch heute wird ein Großteil der beliebten Kronenanemone in Traditionsgärtnereien in Südfrankreich angebaut und auf den deutschen Markt gebracht. Es gibt sie in kräftigen Lila-, Rot- und Blautönen. Für Weihnachten eignen sich die ausdrucksstarken weißen Exemplare besonders schön.

Der französische Weihnachtsmann heißt Père Noël und ähnelt eher dem deutschen Nikolaus: Er tritt nicht in Jacke und Hose auf, sondern trägt ein langes, rotes Gewand mit Zipfelmütze. Seine Geschenke trägt er nicht in einem Sack, sondern in einer Kiepe auf dem Rücken. Die Kinder stellen am Abend des 24. Dezember ihre Schuhe vor die Tür, in der Hoffnung, dass sie reichhaltig gefüllt werden. Ein beliebtes Weihnachtslied der französischen Kinder ist „Petit Papa Noël“.

 

Südafrika

Some description

"Geseende Kerfees"
- Weihnachten in Südafrika

Die Nadelkissen-Protea (Leucospermum) bildet eine Pflanzengattung in der Familie der Silberbaumgewächse. Von rund 50 Arten kommen fast alle nur in Südafrika vor. Einige von Ihnen werden als Zierpflanzen in Parks und Gärten eingesetzt oder als Schnittblumen kultiviert. Sie werden oftmals "Silbersamen", "Nadelkissen-Silberbäume" oder einfach "Nadelkissen" genannt. 

In der deutschen Blumenbinderei war die äußerst haltbare Nadelkissen-Protea bereits in den 60er und 70er Jahren beliebt - damals nicht zuletzt als Ausdruck von Sehnsucht nach Reisen in die Ferne. Jetzt erlebt die vielseitige Blume ihr großes Comeback in einem witzig-poppigen, asymetrischen Strauß, gebunden mit Nadelkissen und Zimtstangen.

 

Kenia

"Krismasi Mzuri"
- Weihnachten in Kenia

Some description

In den dunklen und kühlen Wintermonaten erfreuen sich Rosen aus Kenia einer immer stärkeren Beliebtheit. Kenner schätzen vor allem die großblumigen Sorten aus dem Hochland des Mount Kenia. In rund 2.500 Metern über dem Meeresspiegel sind die klimatischen Bedingungen für den Anbau optimal - beste Lichtverhältnisse, gemäßigte Temperaturen sowie kühle Nächte begünstigen eine starke Farbausprägung, kräftige Stiele, große Blütenköpfe und insgesamt eine sehr gute Haltbarkeit. Was viele nicht wissen: Trotz der Luftfracht fällt die Klimabilanz der Kenia-Rosen gegenüber dem europäischem Anbau in beheizten und beleuchteten Gewächshäusern sehr viel günstiger aus. In Hinblick auf die sozialen Verhältnisse in Ostafrika setzt Fleurop bei diesem Angebot auf das bewährte Fairtrade-Siegel. Prämien für soziale Projekte und langfristige Handelspartnerschaften ermöglichen vor Ort eine nachhaltige Entwicklung. Mehr als 500 Fleurop-Partner in Deutschland führen inzwischen diese ausgezeichneten Rosen, mit denen Ihr Geschenk zur Weihnachtszeit sprichwörtlich doppelt Freude bereitet. Nur bei teilnehmenden Floristen. Das Beiwerk stammt überwiegend aus heimischen Wäldern wofür kein Fairtrade-Siegel verliehen werden kann. Unsere Floristen achten darauf, dass bei einem Fairtrade-Strauß mindestens 75% der Rosen aus fairem Anbau stammen. 

Über 80% der Kenianer sind Christen. Der Glaube und das Begehen der christlichen Feiertage gehört in Kenia zur Mehrheitskultur und ist dort fast verbreiteter als in unseren Regionen. 

   

Japan

Some description

"Merikurisumasu"
- Weihnachten in Japan

Die Chrysantheme stammt ursprünglich aus Ostasien, hauptsächlich aus China. In Japan heißt die Pflanze übersetzt "Abendsonne", die gleichzeitig das Symbol des Kaiserhauses darstellt. Der Palast des japanischen Kaisers wird auch als "Chrysanthemenpalast" bezeichnet.

Obwohl Weihnachten in Japan kein Feiertag ist und die Japaner dem Fest keinen besonderen Stellenwert einräumen, beziehen sie den Weihnachtsmann in ihre Feiern mit ein. Die Zeit um Weihnachten ist eher da, um Partys zu feiern, sich mit Freunden zu treffen und andere Menschen kennenzulernen. Die Städte sind geschmückt mit prunkvoller Weihnachtsbeleuchtung, die große Firmen und Behörden organisieren. Ein besonderer Teil bei diesen Feierlichkeiten ist die Weihnachtstorte. Sie ist weiß und mit roten Erdbeeren geschmückt und stellt eine Geburtstagstorte für das Christkind da.

Demgegenüber der Neujahrstag jedoch ein offizieller Feiertag ist und im Kreise der Familie begangen wird. 

 

Deutschland

Some description

"Fröhliche Weihnachten"
- Weihnachten in Deutschland

Die Christrose wächst wild in Tirol und den Berchtesgadener Alpen und entfaltet ihre weißen Blütenblätter in milden Wintern pünktlich zur Weihnachtszeit. Bei uns gibt es Christrosen als Zimmerpflanze und Schnittblume.

Laut der katholischen Kirche erzählt eine Legende, wie die Christrose entstand:
"In der Heiligen Nacht machten sich die Hirten auf den Weg zur Krippe. Jeder nahm ein Geschenk mit – ein warmes Lammfell, Wolle oder Milch. Nur ein Hirtenknabe hatte nichts, was er dem Jesuskind hätte schenken können. Noch nicht einmal eine Blume fand er. Da begann er zu weinen. Und als die Tränen auf die Erde tropften, sprossen wunderschöne Blumen mit weißen Blütenblättern daraus hervor. Voller Freude pflückte der Knabe die Blumen und brachte sie dem Kind in der Krippe. Das Jesuskind legte segnend seine Hände auf die Blumen. Fortan blühen sie jedes Jahr in der Weihnachtszeit. Die Menschen nennen sie Christrosen."

 

Peru 

Some description

"Sumaj kausay kachun Navidad ch'sisipi!"
- Weihnachten in Peru

Quechua, neben Spanisch zweite Amtssprache

Rittersterne gehören zur Familie der Amaryllisgewächse. Sie umfassen etwa 80 Arten von Zwiebelpflanzen, die zum Beispiel in den peruanischen Anden in Gebieten mit einer ausgeprägten Trockenzeit wachsen. Umgangssprachlich werden die Arten dieser Gattung oft auch Amaryllis genannt beziehungsweise mit Vertretern der Gattung Amaryllis verwechselt. Es gibt unzählige Züchtungen mit gefüllten oder einfachen, manchmal auch sternförmigen Blüten in den Farben Rot, Rosa, Lachs, Violett und Weiß. 

Einen sehr hohen Stellenwert haben in Südamerika die Weihnachtskrippen. Die Figuren der Krippen werden - speziell in Peru - nach einem jahrhundertealten Muster in Handarbeit geschnitzt. Häufig kommen auch Prozessionen vor, bei denen die handgearbeiteten Figuren die Geschichte rund um die Geburt Jesus erzählen und so allen Mitmenschen zur Schau gestellt werden. 

 

Türkei

Some description

"Mutlu noeller"
- Weihnachten in der Türkei

Auch wenn die Holländer für ihre Tulpenzucht bekannt sind, ist die Tulpe ursprünglich in Mittel- und Zentralasien beheimatet. Im persischen Raum, wo sie bis heute wild wächst, gilt das Verschenken einer Tulpe als Liebeserklärung. Von dort aus gelangte sie in die Türkei. Dort schmückte sie auch als Stickerei viele Kleider. Die Tulpe gilt heute noch als türkische Nationalblume und als Symbol für Leben und Fruchtbarkeit. 

Weihnachten ist kein traditionelles Fest in der Türkei und wird auch nicht gefeiert. Dennoch gibt es eine Geschichte, in der es heißt:

"Der Nikolaus stammt aus der Türkei"

Der Nikolaus wirkte im 4. Jahrhundert als Bischof von Myra. Myra befindet sich in der kleinasiatischen Region Lykien, damals Teil des römischen, später des byzantinischen Reichs, heute Teil der Türkei. Er wuchs in einer frommen und wohlhabenen Familie auf. Als seine Eltern gestorben waren, verteilte er große Teile seines Hab und Gut an die Bedürftigen. 

Nikolaus wurde vom Volk zum Bischof gewählt, der zur damaligen Zeit das Oberhaupt nur der Christen und auch nur in großen Städten anzufinden war. Während der letzten großen Christenverfolgung wurde Nikolaus eingekerkert und misshandelt. Er starb allerdings nicht sofort an seinen Misshandlungen. Sein Todestag soll der 6. Dezember gewesen sein. 

Die meisten seiner Taten waren gut durchdachte Nacht-und-Nebel-Aktionen, wie etwa die Bewahrung dreier Nachbarstöchter vor der Prostitution: Durch ein Geschenk von drei goldenen Äpfeln, die Nikolaus heimlich in der Dunkelheit ins Haus der Jungfrauen legte, verzichtete der Vater auf den Plan, seine Töchter zu verkaufen, um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern. Auf diese Legende ist das heimliche Schenken in der Nacht vor dem Nikolaustag zurückzuführen. 

Innerdeutsche Lieferungen

Für jeden Auftrag innerhalb Deutschlands werden Lieferkosten in Höhe von 6,95 EURO berechnet. Am Werktag ist eine Bestellung für den gleichen Tag bis 15:00 Uhr möglich. Dafür berechnen wir zusätzlich einen Expresszuschlag in Höhe von 5,00 EURO. Für Eilaufträge bietet Fleurop einen 100-Minuten-Service. Die Lieferung erfolgt innerhalb von 100 Minuten. Dafür berechnen wir eine Lieferpauschale von 19,00 EURO. Für die Lieferung an einem Sonntag wird ein Sonntagszuschlag in Höhe von 7,95 EURO berechnet. Bestellungen für Sonntag sind bis Samstag 11:00 Uhr möglich. Für den Versand von GutscheinCards und Fleurin-Cheques (ohne Blumengruß) werden 3,95 EURO Versandkosten berechnet. Alle Preise sind inkl. der gesetzlichen MwSt.

Lieferungen ins Ausland

Außerhalb Deutschlands fallen Lieferkosten in Höhe von 10,00 EURO an. Fleurop-Grüße ins Ausland sind umsatzsteuerfrei. Die Auslieferung der Blumensträuße im Ausland erfolgt während der dort üblichen Geschäftszeiten. Mehrkosten, die durch erhöhte Zustellkosten bei einigen wenigen Orten im Ausland anfallen können, können dem Kunden – selbstverständlich nur nach Rücksprache - gesondert in Rechnung gestellt werden.