Wir stellen Dir die Schönheit der winterlichen Blumen und Früchte vor, die uns zu Weihnachten im Strauß und als Raumschmuck begleiten.

EIne peachfarbende Amaryllis

Amaryllis

Ganz ohne Zweifel kann man Amaryllis als Diven bezeichnen, denn stolz tragen sie im Winter riesige Blütentrichter auf kräftigen Blütenschäften und dulden bestenfalls ihresgleichen neben sich. Amaryllis sind perfekte Vasenblumen, ideal für durchsichtige Glasvasen. 

Sie macht eine prächtige Figur: Als blühende Deko für die Weihnachtszeit bringt sie mit ihren roten, weißen oder rosa Blüten Farbe in den Winter und hält bis zu drei Wochen lang durch. 

Sie mag es jedoch nicht besonders, wenn sie zu tief im Wasser steht, denn dann neigt sie zum Faulen. Eine Temperatur von 16 bis maximal 22 °C sind gute Bedingungen, damit man lange Freude an ihr hat.  

Typischerweise öffnen sich an der Amaryllis nicht alle Knospen zur gleichen Zeit. Verwelkte Blüten sollte man entfernen, damit man Platz für die darunter befindlichen Nachzügler schafft. 

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Blüte einer Christrose

Christrosen

Die Christrose (Helleborus niger) hat nun wirklich keine Angst vor Frost, sie traut sich sogar mitten im Winter aus dem Boden und verzaubert uns mit ihren Blüten. Denn wenn es draußen stürmt und schneit, wenn der Frost alles Leben erstarren lässt, haben die Christrosen ihre beste Zeit. Ursprünglich kommen sie aus Südostasien. 

Sie ist eine perfekte Vasenblume, die mit ihren weißen Blüten für gute Laune an dunklen Wintertagen sorgt. Einfach pur und ohne Beiwerk in die Vase gestellt mag die Christrose es am liebsten. Sie sollte nur nicht zu warm stehen. 

Längere Haltbarkeit erreicht man, wenn man den Blütenstiel zur Hälfte oder kreuzweise am unteren Ende einschneidet.

Einzelner Barabarazweig

Barbarazweige

Hilf Deinem Glück ein bisschen auf die Sprünge! Wenn Du die Barbarazweige am 4. Dezember in eine Vase stellst und diese genau am Weihnachtsmorgen ihre Blüten zeigen, verheißt Dir das im kommenden Jahr eine große Portion Glück. 

Wenn sie noch keinen Frost im Freien erlebt haben, leg die geschnittenen Zweige zunächst für ein paar Stunden in die Tiefkühltruhe oder in einer kalten frostigen Nacht auf den Balkon oder die Terrasse, damit sie Blüte zeigen können. 

Rustikal in alten Steingutgefäßen kommen die duftigen Blüten noch hübscher zur Geltung als in einer Glasvase.

Zweig einer Illex

Ilex

Ilex, auch Stechpalme genannt, ist ein Klassiker, der nicht fehlen darf. Ob nun solo oder mit anderen Blumen zusammen in der Vase läutet er die Weihnachtsstimmung durch seine roten Beeren ein. Man schätzt ihn auch wegen seiner langen Haltbarkeit.  

Die positive Botschaft, die er in der Blumensprache repräsentiert, ist Hoffnung und Liebe. Er gehört zu der Familie der Aqulifoliaceae und kommt ursprünglich aus Europa, Nord-Afrika und West-Asien. Es gibt 400-600 Arten. 

So schön wie die Zweige auch sind, bei den Beeren sollte man vorsichtig sein, denn sie sind giftig. Kinder und Tiere sollte man davon fernhalten.

Ein Zweig Zierapfel

Zierapfel

Seine kleinen Äpfel sind meist fester als die Gartenäpfel und deutlich herber im Geschmack. Gewöhnlich haben sie eine hellrote bis dunkelrote Färbung, es gibt aber auch Sorten mit gelben oder gelb-roten Früchten. 

Die Äpfelchen kann man super zum Verfeinern von Kompott, Süßmost und Saft nehmen. Der hohe Pektingehalt sorgt dafür, dass man sie wie eine Gelierhilfe für Marmelade und Gelees benutzen kann. 

Der Zierapfel kommt aus Neuseeland und gehört zu der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Er ist nicht nur ein hübscher Anblick, sondern auch eine willkommene Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten.

Autor: Andrea von Fleurop

Andrea arbeitet bei uns in der Zentrale im Blumen-Team. Sie ist Floristin und eine echte Frohnatur - niemand, aber auch niemand kommt an ihr ohne ein Lächeln vorbei! Sie liebt die Natur, Menschen, Tattoos und die Kreativität. Es vergeht kein Tag, an dem sie sich nicht freut, wenn sie Blumen sehen, fühlen, riechen und mit ihnen arbeiten kann. 

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