Fleurop

Kontakt & Über Uns
030 / 713 710 Kontaktformular

Sie möchten mehr über Fleurop wissen?

Fleurop-Vorteile

Foto: Privatarchiv Jörg Zauber, Düsseldorf

1908–1933

Die Fleurop-Idee wurde in einer Zeit des Wandels geboren. Die fortschreitende Industrialisierung veränderte das Arbeitsleben und bedrohte das klassische Handwerk. Die Menschen zog es in die Städte. Schnell breitete sich ein wachsendes Bedürfnis nach Schönheit und Natur aus; Schrebergärten und Gartenkolonien entstanden. Cafés, Varietés, Restaurants und Theater schmückten sich mit allerlei Blumendekor, um der Tristesse des Städtischen Farbe und Freude zu verleihen.

Zur Stärkung der Branche wurde im September 1904 der „Verband der Deutschen Blumengeschäftsinhaber“ (V.D.B.) gegründet, deren Vorsitzender Max Hübner war. Der Berliner war Inhaber eines Blumenfachgeschäfts, das er in seinem Geburtshaus in der Prinzenstraße in Kreuzberg führte. Als Vorsitzender des Verbands kümmerte er sich nicht nur engagiert um die Werbung neuer Mitglieder, sondern vor allem auch um eine einheitliche Lehrausbildung und die Steigerung des Ansehens der Blumenbindekunst.

Schon früh hatte Hübner die Vorteile des internationalen Handels erkannt: Bereits vor der Zeit seines Verbandsvorsitzes importierte er Blumen aus der Riviera und verschickte Sträuße nicht selten sogar bis nach Sankt Petersburg. Die Schwierigkeiten des Blumenversands waren ihm daher gut bekannt. So kam ihm der geniale Einfall, auf dem Fleurop bis heute basiert: Nicht der Strauß selbst sollte auf Reisen gehen, sondern der Auftrag, der dann an ein qualifiziertes Floristikfachgeschäft in der Nähe des Empfängers übergeben wird.

Um seine Idee umzusetzen, gründete Max Hübner 1908 mit 98 Kollegen die „Blumenspenden-Vermittlungs-Vereinigung“ (B.V.V.) – heute bekannt als Fleurop AG. Zur Umsetzung seiner Idee, der Vermittlung von Blumenaufträgen, nutzte Max Hübner den Fortschritt der Telekommunikation: Damit Blumenaufträge schnellstmöglich an den ausführenden Floristen übermittelt werden konnten, entwickelte er den Fleurop-Telegrammschlüssel. Ziel war es, bei der kostspieligen telegrafischen Auftragsvermittlung Text und somit Geld zu sparen, ohne Informationen zu verlieren. Die Reihenfolge der Codeworte des Telegrammschlüssels war streng festgelegt und beinhaltete alle Informationen, die der ausführende Florist zur erfolgreichen Auslieferung benötigte. Die Vereinigung erwies sich als Erfolg: 1913 gehörten Fleurop bereits 350 Fachgeschäfte an, 1919 wuchs die Zahl auf 1.300 deutsche und 133 internationale Mitglieder.

Trotz des Erfolgs sah Hübner stets Optimierungspotenzial und war nie müde, Veränderungen vorzunehmen, die die Organisation und die Branche unterstützen sollten. Dies tat er nach seinem Umzug nach Österreich Ende der 20er-Jahre von Zürich aus.

1927 tauchte erstmals der Name „Fleurop“ für den europäischen Verbund auf (lat. „flores europae“ = dt. „Blumen Europas“). Auch der B.V.V. nannte sich künftig inoffiziell „Deutsche Fleurop“ und wurde 1931 offiziell als Verein „Deutsche Fleurop e. V.“ eingetragen.

Innerdeutsche Lieferungen

Für jeden Auftrag innerhalb Deutschlands werden Lieferkosten in Höhe von 6,95 EURO berechnet. Am Werktag ist eine Bestellung für den gleichen Tag bis 15:00 Uhr möglich. Dafür berechnen wir zusätzlich einen Expresszuschlag in Höhe von 5,00 EURO. Für Eilaufträge bietet Fleurop einen 100-Minuten-Service. Die Lieferung erfolgt innerhalb von 100 Minuten. Dafür berechnen wir eine Lieferpauschale von 19,00 EURO. Für die Lieferung an einem Sonntag wird ein Sonntagszuschlag in Höhe von 7,95 EURO berechnet. Bestellungen für Sonntag sind bis Samstag 11:00 Uhr möglich. Für den Versand von GutscheinCards und Fleurin-Cheques (ohne Blumengruß) werden 3,95 EURO Versandkosten berechnet. Alle Preise sind inkl. der gesetzlichen MwSt.

Lieferungen ins Ausland

Außerhalb Deutschlands fallen Lieferkosten in Höhe von 10,00 EURO an. Fleurop-Grüße ins Ausland sind umsatzsteuerfrei. Die Auslieferung der Blumensträuße im Ausland erfolgt während der dort üblichen Geschäftszeiten. Mehrkosten, die durch erhöhte Zustellkosten bei einigen wenigen Orten im Ausland anfallen können, können dem Kunden – selbstverständlich nur nach Rücksprache - gesondert in Rechnung gestellt werden.