Internationaler Weltfrauentag

Weil jede Frau etwas ganz besonderes ist.

Blumen zum Frauentag: Sympathische Geste mit Tradition


Traditionell feiern die Menschen im In- und Ausland am 8. März ein ganz besonderes Ereignis: den Internationalen Frauentag.

Dessen Ursprung führt bis zum Beginn der Frauenrechtsbewegung Anfang des 20. Jahrhunderts zurück. Im Lauf der Zeit hat sich der Wert des Frauentags für die Gesellschaft zwar immer wieder gewandelt, die sympathische Geste, Frauen an diesem Tag mit einem Blumengruß zu überraschen, hält sich jedoch seit vielen Jahrzehnten.

Schwarz-Weiß Foto der deutschen Sozialistin Clara Zetkin

Gleichstellung von Männern und Frauen


Am 19. März 1911 feierten Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und die Schweiz den ersten Frauentag. Zu verdanken war dies vor allem der deutschen Sozialistin Clara Zetkin (Foto links), die auf der „Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz“ am 27. August 1910 in Kopenhagen die Einführung eines internationalen Frauentags vorgeschlagen hatte. Ihre Bestrebung zielte darauf ab, einen besonderen Kampftag für das Frauenstimmrecht zu initiieren.

Mit Erfolg: 1918 wurde in Deutschland das freie, geheime, aktive und passive Wahlrecht für Frauen eingeführt, die älter als 20 Jahre waren. Das übergeordnete Anliegen des seit 1921 immer am 8. März gefeierten Frauentags war von da an die Gleichstellung von Frauen und Männern in allen gesellschaftlichen Bereichen.

Die wechselvolle Geschichte des Weltfrauentags


Während der NS-Zeit aufgrund seiner sozialistischen Prägung offiziell verboten, bekam der Frauentag nach dem zweiten Weltkrieg eine sehr unterschiedliche Bedeutung im geteilten Deutschland. Die sowjetischen Besatzer führten ihn bereits 1946 wieder ein. In der DDR behielt er lange Zeit den Charakter einer sozialistischen Veranstaltung bei, erst in den späten 80ern wurde der 8. März dort festlicher, ungezwungener und weniger ideologisch begangen. In der BRD veranstalteten Sozialdemokratinnen zwar seit 1948 wieder Frauentage, doch ging die ursprüngliche Bedeutung recht schnell verloren. Erst mit dem Engagement einer neuen Frauenbewegung Ende der 60er Jahre rückte der 8. März in der Bundesrepublik und anderen westlichen Ländern wieder stärker ins Bewusstsein. Im Dezember 1977 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen das Datum als Internationalen Frauentag anzuerkennen, auch, um die noch immer weitverbreitete Unterdrückung von Frauen in verschiedenen Regionen der Welt anzuprangern.

In Deutschland wird der Frauentag vor allem in den neuen Bundesländern sowohl im Privaten als auch im Arbeitsleben bis heute gerne und aktiv gefeiert.

Wertschätzung mit Blumen zeigen


Vielerorts ist der Frauentag ein beliebter Anlass, um zum Beispiel die Freundin, Schwester, Arbeitskollegin oder jede andere Frau, die ein Dankeschön verdient hat, mit einem Blumengruß zu überraschen und ihr damit eine hohe Wertschätzung entgegenzubringen. Zudem bietet der 8. März auch für Chefs und Vorgesetzte eine unverfängliche Gelegenheit, um Mitarbeiterinnen etwa rote Rosen zu schenken, ohne Hintergedanken hervorzurufen. Mit einer schönen Blüte oder einem fachkundig gebundenen Strauß werden Sie der Beschenkten in jedem Fall ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Probieren Sie diese sympathische Geste zum diesjährigen Frauentag doch einfach mal aus!