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Wettbewerb der Superlative

Rückblick Fleurop-Interflora World Cup 2015

26 Teilnehmer aus Europa, Amerika, Asien und Australien wetteiferten vom 11. bis 13. Juni in Berlin darum, bester Florist der Welt zu werden. Ganz oben aufs Siegertreppchen geschafft hat es am Ende Alex Choi, der 45-jährige Starter aus Südkorea. Die Resonanz der Öffentlichkeit war überwältigend: Tausende Besucher strömten in die Arena Berlin, um sich die spektakuläre Floristik mit eigenen Augen anzusehen.



Some description33 Jahre hat es gedauert, bis die Weltmeisterschaft der Floristen nach Stationen unter anderem in den USA, Holland und Shanghai nun kürzlich wieder in Deutschland ausgetragen wurde. Alle, die sich das Spektakel persönlich angeschaut haben, wissen, dass die
Beiträge dieses Wettbewerbs mit alltäglicher Floristik nicht mehr viel zu tun hatten. Viele Besucher staunten nicht schlecht, auf welch hohem Niveau die Floral-Designer wahre Kunstwerke entstehen ließen. Dass man aus nächster Nähe mitverfolgen konnte, wie alle Wettbewerbsarbeiten nach und nach Gestalt annahmen, machte die große Attraktion der Veranstaltung aus.

Monatelange Vorbereitung 

Für die aus 26 Nationen der Welt angereisten Teilnehmer begann die Arbeit jedoch schon viel früher: Rund ein Vierteljahr lang hatten sich die meisten auf die drei Konzeptarbeiten aus der Ausschreibung des Wettbewerbs vorbereitet und in ihrem Heimatland verschiedenste Gerüste, Aufbauten und Skulpturen dafür erstellt. Diese wurden zum Teil per Container verschifft und dann per LKW bis zum Veranstaltungsort nach Berlin weitertransportiert. Bereits drei Tage vor dem eigentlichen World Cup herrschte in der Arena Berlin ein Gewusel an Teilnehmern, Assistenten und Helfern, die per Gabelstapler und mit Muskelkraft alle Materialien an ihren Platz brachten. Zwei Tage vorher durften sie sich dann ihren individuellen Vorbereitungsarbeiten widmen. Für den Wettbewerb selbst hatte jeder Florist einen ausgewiesenen Bereich von drei mal sieben Metern zur Verfügung, innerhalb dessen jedes Werkstück erstellt werden musste. Neben den drei Konzeptarbeiten erwarteten alle Teilnehmer zudem zwei Überraschungsarbeiten, deren Aufgabenstellung und Materialien erst kurz vorher bekanntgegeben wurden. Hier war also besondere Nervenstärke und spontanes Improvisationstalent gefragt!

 

Außergewöhnliche Kreationen

 

Some descriptionAm Donnerstag, den 10. Juni fiel schließlich der offizielle Startschuss für den 14. Fleurop-Interflora World Cup. Zahlreiche Besucher, darunter auch mit einheitlichen T-Shirts und Fähnchen ausgerüstete Fans sowie
nationale und internationale Pressevertreter, feuerten die Teilnehmer jubelnd an. Der Schwede Per Benjamin, Weltmeister der Floristen 2002, und die Radiomoderatorin Boussa Thiam begleiteten die Zuschauer an den drei Tagen mit unterhaltsamen und interessanten Hintergrundinformationen. Unter vorher festgelegten Zeitvorgaben und Bedingungen entstanden Werkstücke, die immer eine neue Herausforderung stellten. So war etwa ein möglichst außergewöhnlicher Blumenstrauß gefordert sowie ein Werkstück ganz ohne Draht, Plastik oder andere nicht organisch abbaubare Materialien. Bei den Überraschungsarbeiten galt es, vorrangig aus Nelken beziehungsweise Kalanchoen ein kreatives Werkstück zu entwickeln. Eine international besetzte, sechsköpfige Jury bewertete die Arbeiten jeweils im Anschluss nach einem klaren Kriterienkatalog. Für den Deutschen Teilnehmer, den Neuköllner Floristen Jürgen Herold, war es ein Heimspiel: „Ich kann von hier aus in zehn Minuten zu meinem Atelier laufen“, erklärte er schmunzelnd beim Interview an seinem Stand. Nichtsdestotrotz musste er sich einer hochkarätigen Konkurrenz stellen, die zum Teil schon viel Wettbewerbserfahrung vorweisen konnte.

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Live dabei gewesen

 

Besonders interessant für die aufmerksamen Zuschauer war, die kulturellen Unterschiede im Geschmack und in der Herangehensweise zu beobachten. Während sich der Holländer beispielsweise voll zu Oranje bekannte, auf knallige Farben setzte und sich hinter seinen Blumenkübeln an die Arbeit machte, zeichneten sich die Werkstücke der Schwedin am Stand
gegenüber durch helle Cremetöne und leichte, filigrane Strukturen aus. Für viele war es eine einmalige Chance, sich diese floristische Bandbreite an einem Ort anzuschauen. Entsprechend lange verweilten die Besucher in der Halle und machten zahlreiche Fotos. Auch allerhand Kuriositäten gab es zu bestaunen: Etwa Blumen, die scheinbar aus ausgehöhlten Rinderknochen, Hörnern oder einer Wand aus Eis herauswuchsen oder eine duftende Kreation aus Blumen und Erdbeeren. Während der Wettbewerbsaufgaben waren die Teilnehmer äußerst konzentriert und sichtlich angespannt – die Zuschauer dankten ihnen diese Höchstleistung aber immer mit herzlichem Applaus am Ende. Und für diejenigen, die selbst einmal kreativ werden wollten, gab es die Möglichkeit, sich unter Anleitung selbst ein Blumenkränzchen als Kopfschmuck zu binden.

Zittern bis zum Schluss

Some descriptionAm Abend des zweiten World Cup-Tags wurden – nach einer eindrucksvollen Floristik-Show des bis dahin amtierenden Weltmeisters aus Norwegen, Stein Are Hansen, und der Floral-Designerin Elly Lin aus Taiwan – die zehn bestplatzierten Teilnehmer verkündet, die das Halbfinale erreichten. Für diese blieb es bis ganz zum Schluss spannend. Nach der Überraschungsarbeit des Halbfinales am Samstagmorgen standen beim Gala-Abend mit geladenen Gästen aus aller Welt noch fünf Teilnehmer für das fulminante Finale auf der Showbühne. Ihre Aufgabe war es, das Bildnis einer Metropolis-Büste floral auszuschmücken. So kurz vor dem Ziel gaben noch einmal alle alles! Am Ende ging der Südkoreaner Alex Choi als Sieger hervor. Nach der Verkündung seines Titelgewinns bewies er besten Teamgeist: „Ich bin jetzt der Weltmeister der Floristen, aber ich habe es nicht allein geschafft. Ich hatte die Unterstützung meiner Freunde, meines Assistenten und meiner Familie. Deshalb muss icheingroßesDankeschönaussprechen. Heute feiern wir alle zusammen!“ Auch Jürgen Herold zeigte sich zufrieden. Sein Ziel war es, unter die Top 10 zu kommen – was ihm gelungen ist. Schon während des Wettbewerbs sagte er: „Das ist der größte Wettkampf unserer Branche – das ist natürlich supertoll, hier mitzumachen!“ So ging es auch vielen anderen Teilnehmern, die das abschließende Fest nach dem anstrengenden Wettbewerb in vollen Zügen genossen und bis tief in die Nacht gemeinsam feierten.


Die Jury: 

Vorsitzender: Marios Vallianos (Griechenland)
Mark Pampling (Australien)
Tracy Tomlinson (Großbritannien)
Björn Kroner-Salié (Deutschland)
Linda Johnsen (Norwegen)
Deborah De La Flor (USA)

Wir gratulieren ganz herzlich den zehn Bestplatzierten des Wettbewerbs:

1. Platz: Alex Choi (Südkorea)
2. Platz: Neil Whittaker (Großbritannien)
3. Platz: Pirjo Koppi (Finnland)
4. Platz: Aritaka Nakamura (Japan)
5. Platz: Mehmet Yilmaz (Türkei)
6. Platz: Åslaug Nevstad Hildre (Norwegen)
7. Platz: Sofie Danielsson (Schweden)
8. Platz: Tanus Saab (Brasilien)
9. Platz: Jürgen Herold (Deutschland)
10. Platz: Martin Groen (Niederlande)

 

Innerdeutsche Lieferungen

Für jeden Auftrag innerhalb Deutschlands werden Lieferkosten in Höhe von 6,95 EURO berechnet. Am Werktag ist eine Bestellung für den gleichen Tag bis 15:00 Uhr möglich. Dafür berechnen wir zusätzlich einen Expresszuschlag in Höhe von 5,00 EURO. Für Eilaufträge bietet Fleurop einen 100-Minuten-Service. Die Lieferung erfolgt innerhalb von 100 Minuten. Dafür berechnen wir eine Lieferpauschale von 19,00 EURO. Für die Lieferung an einem Sonntag wird ein Sonntagszuschlag in Höhe von 7,95 EURO berechnet. Bestellungen für Sonntag sind bis Samstag 11:00 Uhr möglich. Für den Versand von GutscheinCards und Fleurin-Cheques (ohne Blumengruß) werden 3,95 EURO Versandkosten berechnet. Alle Preise sind inkl. der gesetzlichen MwSt.

Lieferungen ins Ausland

Außerhalb Deutschlands fallen Lieferkosten in Höhe von 10,00 EURO an. Fleurop-Grüße ins Ausland sind umsatzsteuerfrei. Die Auslieferung der Blumensträuße im Ausland erfolgt während der dort üblichen Geschäftszeiten. Mehrkosten, die durch erhöhte Zustellkosten bei einigen wenigen Orten im Ausland anfallen können, können dem Kunden – selbstverständlich nur nach Rücksprache - gesondert in Rechnung gestellt werden.