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Mit Blumen Abschied nehmen

Trauerfloristik

Blumen spielen bei Beerdigungen eine wichtige Rolle. Sie sind ein klassisches Ausdrucksmittel, um einem geliebten Menschen die letzte Ehre zu erweisen. Blumen heben die Atmosphäre von Trauerfeiern und haben eine große Symbolkraft. Mit ihnen können Hinterbliebene ihre Wertschätzung und Verbundenheit, Liebe und Freundschaft ein letztes Mal zeigen – auch dann, wenn einem die Worte fehlen.

Some descriptionWenn ein geliebter Mensch stirbt, ist das für die Hinterbliebenen oft eine emotionale Ausnahmesituation. Trotzdem müssen sie viel organisieren: 
Angefangen bei der Benachrichtigung von Freunden, Verwandten und Bekannten bis hin zur Bestattung. „Viele schieben das Thema Tod vor sich her und wissen dann nicht weiter“, sagt Floristmeisterin Christina Reber-Volz aus Lich. „Da muss man ihnen helfen und zum Beispiel erklären, welche Blumen und welche Dekoration üblich sind.“ Das können neben den Trauerkränzen und Sträußen auch Trauerschalen, die florale Dekoration von Gedenkkreuzen und Urnen oder eine schöne Gestaltung des Sarges für die Aussegnungshalle sein.

Persönliche Blumenauswahl

Um eine angemessene Wertschätzung, Liebe und Ehrung im Trauerfall auszudrücken, sollte die Wahl der Blumen und des Trauerschmuckes auf jeden Fall sorgfältig getroffen werden. Die persönliche Beziehung zum Verstorbenen, der Wert, den die Trauerfloristik ausdrücken soll, und möglicherweise die Jahreszeit sollten dabei beachtet werden. Christina Reber-Volz: „Ich finde es wichtig, dass in Beratungsgesprächen Bilder zur Verfügung stehen. Im Trauerzustand sind Menschen darauf angewiesen, dass wir ihnen als Floristen bei der Auswahl so gut wie möglich helfen.“ Anhand von Bildern könne man die Blumen und Farben gut darstellen und so herausfinden, welcher Blumenschmuck zum Verstorbenen passe. „Das kann auch etwas Kunterbuntes sein, wenn es die Person gut widerspiegelt.“ Am schönsten ist es für sie als Floristin, wenn die Trauergäste hinterher zu ihr sagen, dass es genau die richtigen Blumen waren.

Bestatter als erster Ansprechpartner

„Es gibt Kunden, für die es ganz wichtig und besonders ist, die Blumen für einen Verstorbenen selber auszusuchen. Viele ältere Menschen kennen das von früher. Es gibt allerdings auch junge Leute, die diese Art von Wertschätzung von ihren Eltern mitbekommen haben“, sagt die Floristin. „Manche sind aber auch froh, wenn ein anderer alles übernimmt.“ Der erste Ansprechpartner kann in diesem Fall der Bestatter sein. Er wird dann zum Koordinator, der die ganze Abwicklung von den Formalitäten über die Blumen bis hin zum Leichenschmaus übernimmt.

Typische Farben oder Lieblingsfarben?

„Gedeckte Farben in Weißtönen werden gerne genommen und mit einer dezenten Farbe wie zartem Gelb, Apricot oder Rosé kombiniert“, sagt Christina Reber-Volz. „Das wirkt zurückhaltend.“ Klassisch bei einer Bestattung sind nach wie vor Rosen: „Eine rote Rose zum Beispiel ist die klassische Blüte, um die Verbundenheit und Liebe zum Verstorbenen auszudrücken. Und sie ist zeitlos.“ Außerdem wünschen sich Hinterbliebene oft Floristik mit saisonalen Blüten, gerne auch in der Lieblingsfarbe des Verstorbenen.

Trauerfloristik im Wandel der Zeit

Christina Reber-Volz kennt die Grüne Branche schon seit sie denken kann. Der elterliche Betrieb war ihr zweites Zuhause. „Als ich klein war, haben die Menschen ganz viele Blumen zu Beerdigungen geschickt. Jeder, der sich verbunden gefühlt hat, hat einen Strauß oder Kranz geschickt.“ Heute ist das anders. Immer häufiger liest man in Todesanzeigen den Satz: „Von Blumenspenden bitten wir abzusehen.“ Das liegt zum einen daran, dass der Trend zur Urnenbestattung geht. „Bei Erdbestattungen ist natürlich viel mehr Platz auf den Särgen“, so Christina Reber-Volz. Andererseits ist vielen Menschen der trostspendende Wert von Blumen und Pflanzen auch gar nicht mehr bewusst. Dabei ist doch die Bestattung das letzte Fest, das man in Gedanken und Erinnerungen an den Verstorbenen verbringt. Trotzdem: „Trauerfeiern ganz ohne Blumen gibt es fast nie – auch wenn der Grabschmuck meist nicht mehr so üppig ausfällt wie früher. Jetzt ist es eben manchmal nur ein kleines Gesteck auf der Urne. Aber Blumen erleichtern das Abschiednehmen immer.


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